Da die Regierung Burundis aufgrund fehlender Ressourcen massiv überfordert ist, sich der weiter anhaltenden humanitären Katastrophen im eigenen Land zu stellen, wird TambaTamba e.V. zur Stärkung der Selbsthilfe vor Ort in der Nähe der Provinzhauptstadt Muyinga in der Provinz MUYINGA im Nordosten Burundis tätig werden.
Dort sterben wegen der unzureichenden Versorgung täglich Menschen den Hungertod. Betroffen davon vor allem Kinder, Frauen, Kranke und Verletzte.
Die Provinz MUYINGA hat eine Größe von 1836,26 km² und eine Bevölkerungsdichte von 627.000 Einwohnern, so dass die Bevölkerungsdichte 341,5 Einwohner je m² beträgt (Bundesrepublik Deutschland 230 Einwohner je km²).
Burundi ist ein typisches Agrarland; 85 % der Einwohner ist von Landwirtschaft abhängig. Angebaut werden vor allem Bananen, Maniok, Hirse, Süsskartoffeln, Mais, Reis und Gemüse. Für den Export wird Kaffee und Tee angebaut.
Der Viehbestand ist in Burundi relativ hoch, doch die Produktivität und Verwertbarkeit gering. Exportiert werden lediglich Felle und Häute von Rindern, Ziegen und Schafen. Fischerei ist möglich vor allem auf dem Tanganjikasee, also in Westen und Südwesten des Landes. Dem Fischfang kommt angesichts des großen Mangels an eiweißhaltiger Nahrung eine große Bedeutung zu.
Die Landwirtschaft ist von der so genannten Subsistenzwirtschaft geprägt. Zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsprodukten sollen unter anderem in Zusammenarbeit mit einer größeren Schule in Rugari, etwa 17 km von Muyinga entfernt, Jugendliche unterrichtet werden z.B. in
Zur Stärkung der Binnenwirtschaft möchten wir eine Unternehmensassoziation gründen mit einem Initiator vor Ort, mit dem Ziel der Intensivierung des Anbaus der Klein-Landwirte und zur Verbesserung der Vorratshaltung.